„Mehr Markt, weniger Staat“ – 7 Fragen des Mittelstands an FDP Bayern Landeschef Dr. Michael Ruoff

Zum Start ins neue Jahr haben wir den Landesvorsitzenden der FDP Bayern, Dr. Michael Ruoff, um eine Einordnung aus Sicht des Mittelstands gebeten. Im letzten Newsletter haben wir die Fragen geteilt – jetzt ist die Antwort da.
Forderung | Liquidationssteuer statt Erbschaftssteuer – Eigentum nur bei Verkauf besteuern

Der Liberale Mittelstand Bayern fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Erbschafts- und Schenkungsbesteuerung. Im Zentrum steht ein einfaches Prinzip: Besteuert wird nur, wenn tatsächlich Liquidität zufließt – also bei Verkauf, nicht bei bloßer Vermögensübertragung.
Das Ziel: Zwangsverkäufe vermeiden, Nachfolgen erleichtern, bürokratischen Aufwand senken und die Substanz mittelständischer Betriebe schützen.
Mit der Einführung einer Liquidationssteuer schaffen wir ein System, das auf Leistungsgerechtigkeit, wirtschaftliche Vernunft und echte Nachfolgeflexibilität setzt – unabhängig vom Verwandtschaftsgrad, aber klar orientiert am tatsächlichen Vermögenszuwachs.
Forderung | Reform der Regelungen zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung – fair, digital, mittelstandsfreundlich

Der Liberale Mittelstand Bayern fordert eine grundlegende Reform der gesetzlichen Regelungen zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Ziel ist es, Fehlanreize abzubauen, Missbrauch zu verhindern und kleine sowie mittlere Unternehmen zu entlasten. Durch eine Kombination aus Karenztagen, klaren digitalen Standards und einer Rückkehr zur Eigenverantwortung der Mitarbeitenden soll das System moderner, gerechter und wirtschaftsfreundlicher gestaltet werden.
Freiheit statt Fesseln: Positionen für eine wirtschaftliche Entfesselung des Mittelstands

Zu viel Staat, zu wenig Vertrauen. Zu viele Regeln, zu wenig Freiheit.
Der Liberale Mittelstand Bayern fordert: Politik für Unternehmer statt gegen sie.
Wir brauchen eine Entfesselungsoffensive für Selbstständige, Mittelständler und Familienbetriebe – durch Bürokratieabbau, steuerliche Entlastung und flexible Arbeitsmodelle.
Nicht mehr Umverteilung, sondern Erwirtschaftung. Nicht Kontrolle, sondern Vertrauen.
Bildung braucht Freiheit – auch für Selbstständige!

Der Liberale Mittelstand warnt: Die restriktive Praxis bei der Statusfeststellung gefährdet tausende Angebote in Schule, Weiterbildung, Kultur und Gesundheitsbildung. Honorar-Dozenten, freiberufliche Kursleiter, Coaches und viele mehr sind nicht nur Leistungsträger – sie sind Mittelstand! 📣 Wir fordern Rechtssicherheit statt Bürokratiefalle:🔹 Klare gesetzliche Kriterien🔹 Keine Rückforderungen bei gutem Glauben🔹 Schutz statt Gängelung für Kleinstunternehmer & Bildungsträger […]
Deutschland hat gewählt! Und was kann man jetzt sagen?

Es hätte tatsächlich schlimmer kommen können. Leider ist aus Unternehmersicht die FDP nicht in den Bundestag eingezogen, aber zumindest wurde die BSW aus sozial-marktwirtschaftlicher Sicht nicht zur neuen Protestpartei. Jetzt besteht die Möglichkeit, das Land wieder aus einer Koalition der demokratischen Mitte zu regieren. Unverständlich ist jedoch die Verzögerungstaktik der SPD. Ein Entscheidungsstau und wochenlanges […]
Wirtschaftswende, Mittelstand und Frauen im Fokus: Liberaler Mittelstandsbrunch in Kempten

Beim traditionellen liberalen Mittelstandsbrunch der FDP Kempten und des Liberalen Mittelstands Bayern stand die Wirtschaftswende im Mittelpunkt. Nicole Rauscher, stellvertretende Landesvorsitzende des Liberalen Mittelstands Bayern, betonte in ihrer Rede die entscheidende Rolle der Weiterbildung und die Bedeutung flexibler Arbeitszeitmodelle für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Arbeitserlaubnis beschleunigen, Arbeit nicht durch Verwaltung und Bürokratie behindern

In der heutigen Zeit des Fachkräftemangels ist es unabdingbar, dass wir schnell Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt bringen und integrieren können. Es ist absolut inakzeptabel, dass Unternehmen 6 Monate warten müssen, um eine Arbeitserlaubnis für einen bereits in Deutschland anwesenden Facharbeiter zu bekommen. Das schadet den Anzustellenden und den Unternehmen.Hier muss die Möglichkeit zu Arbeiten z.B. […]
Bundesministerin folgt Einladung des Liberalen Mittelstand Bayern nach Lindau

Die Ministerin erhielt bei ihrem Besuch in Lindau eine ausführliche Präsentation, wie Emissionen im Straßenverkehr erheblich reduziert werden können.
Notwendige Anpassungen im Gesetzesentwurf zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie

Der Liberale Mittelstand Bayern fordert gezielte Nachbesserungen an der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie: klare Schwellenwerte, realistische Fristen, weniger Bürokratie. IT-Sicherheit ja – aber mittelstandsfreundlich, praxisnah und verhältnismäßig.