
Der Liberale Mittelstand beim „Tag der Industrie“ auf dem EUREF Campus in Berlin (Tag1). Als TOP Redner trat Bundeskanzler Friedrich Merz auf. Er unterstrich in seiner Rede, die Bundesregierung werde „mit harten politischen Entscheidungen” die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands durchgreifend verbessern. Dazu seien bereits die ersten Beschlüsse wie etwa der Investitionsbooster getroffen worden. Ein umfangreiches Reformprogramm, um die Wirtschaft zu beleben, werde schnell – noch im ersten Regierungsjahr – folgen. Bundeskanzler Merz sprach sich für weniger Misstrauen und mehr Vertrauen zwischen Politik und Wirtschaft aus. In dieser neuen Einstellung läge eine große Chance für Bürokratierückbau und mehr Digitalisierung. „Deutschland muss zeigen, was es kann“. Bundeskanzler Merz betonte, dass Deutschland zwar in manchen Bereichen im Rückstand sei, in anderen aber Weltspitze, etwa im Maschinenbau. Hier gelte es zu zeigen, was Deutschland kann – gemeinsam mit der Europäischen Union. Die Bundesregierung wiederum werde zeigen, dass sie es ernst meint mit der Modernisierung des Landes. Ein weiteres Thema ist die Sicherung der Verteidigungsfähigkeit. Für die Verteidigung von Demokratie und Freiheit, stehe die Bundeswehr vor der Herausforderung qualifiziertes Personal zu finden. Dafür sei die Unterstützung der Industrie notwendig, so der Kanzler. Die Unternehmen müssten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geben, an Reserveübungen teilzunehmen. Außerdem würden zusätzliche Elemente einer Wehrpflicht notwendig werden. (Text / Fotos: Ch. Grosse)








The “Liberaler Mittelstand Berlin” at the ‘Industry Day’ on the EUREF Campus in Berlin (Day 1). Federal Chancellor Friedrich Merz was the keynote speaker. In his speech, he emphasised that the federal government would take ‘tough political decisions’ to radically improve Germany’s price competitiveness. The first decisions, such as the investment booster, had already been taken. A comprehensive reform programme to stimulate the economy will follow quickly – before the end of the government’s first year in office. Chancellor Merz called for less mistrust and more trust between politics and business. This new attitude would present a great opportunity for reducing bureaucracy and increasing digitalization. ‘Germany must show what it can do.’ Chancellor Merz emphasised that although Germany is lagging behind in some areas, it is a world leader in others, such as mechanical engineering. Here, it is important to show what Germany can do – together with the European Union. The federal government, in turn, will show that it is serious about modernising the country. Another issue is securing defence capabilities. In order to defend democracy and freedom, the Bundeswehr faces the challenge of finding qualified personnel. This requires the support of industry, according to the Chancellor. Companies must give their employees the opportunity to participate in reserve exercises. In addition, additional elements of compulsory military service would become necessary.


