Hilfe für den Einzelhandel im Land – im Dialogprozess Handel 2030

Share on facebook
Share on linkedin
Share on xing
Share on twitter
Share on email

Neu im Rahmen der Corona-Hilfen der Landesregierung: passgenaue Beratungsangebote für kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen. Eine Branche, die besonders von der Pandemie betroffen ist und sich schon aufgrund des Drucks der E-Business-Anbieter behaupten oder neu erfinden muss.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert nun Intensivberatungen für den Handel mit rund 1,2 Millionen Euro. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen den Einzelhandel fit für die Zukunft machen und seine Wettbewerbsfähigkeit über die Pandemie hinaus nachhaltig stärken. Denn schon vor der Corona-Pandemie haben Digitalisierung, Onlinehandel und breit gefächerte Konsumenteninteressen die Branche nachhaltig verändert.“

Mit der Intensivberatung Zukunft Handel 2030 liegt nun ein Hilfsprogramm, das kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen professionell unterstützt und begleitet. Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat Anfang August 2021 den Förderbescheid an Sabine Hagmann für die Unternehmensberatung Handel GmbH und Peter Haas für die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand übergeben (siehe FOTO).

Ziel der Förderung sei es, tragfähige und individuell auf den Betrieb zugeschnittene Lösungen in den Bereichen Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und Servicestrategien sowie Personal zu erarbeiten.

Partner im Handel und Handwerk setzen um

Das Projekt ist Teil des Dialogprozesses Handel 2030 und wird von der Unternehmensberatung Handel GmbH in Kooperation mit der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand umgesetzt. Im Rahmen der Intensivberatungen begleiten Beraterinnen und Berater beider Beratungsunternehmen die Einzelhändler.

Die Intensivberatungen werden zu einem vergünstigten Tagessatz von 375 Euro angeboten und sollen mindestens 5 Tagewerke beziehungsweise 40 Arbeitsstunden pro Einzelhandelsunternehmen umfassen. Ziel ist es, mit dem Förderprojekt bis zum Ende der Laufzeit im Dezember 2022 rund 450 Einzelhandelsunternehmen zu erreichen.

Nach dem im Juli 2021 gestarteten Förderprojekt „Innenstadtberater“ sind die Intensivberatungen die zweite Maßnahme, die im Rahmen von Handel 2030 auf den Weg gebracht wird, um den Einzelhandel sowie die Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu stärken.

Weitere Informationen beim Handelsverband Baden-Württemberg HIER

(Quelle: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)

Weitere Beiträge