Gestern war der diesjährige „Aktionstag Unternehmensnachfolge“.

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Zahlreiche IHKs, Handwerkskammern, das RKW Kompetenzzentrum und erstmals auch Modellprojekte der Initiative „Unternehmensnachfolge – aus der Praxis für die Praxis“ des Bundeswirtschaftsministeriums nahmen am Aktionstag teil und boten Informations- und Netzwerkveranstaltungen an.

Nachfolger gesucht! Das Thema ist im deutschen Mittelstand hoch aktuell: Laut KfW Research könnten bis zu 450.000 Firmen den Markt in den kommenden Jahren verlassen, weil es an mutigen Nachfolgern fehlt. Allein für 2021 gehen die Experten von rund 100.000 Betriebsschließungen aus. „Wir rechnen im LIM mit dem worst case, da neben der demographischen Entwicklung und der schwachen Gründerkultur jetzt noch Corona als Hemmnis hinzu kommt“, sagt der stellv. Bundesvorsitzende Axel Graf Bülow.

Der Liberale Mittelstand in Deutschland mahnt anlässlich des Aktionstages den Abbau von Gründungshürden an. Für den Generationenwechsel im Mittelstand, so Graf Bülow, müssten interessierte Nachfolgerinnen und Nachfolger noch umfassender betreut werden und Verwaltungs-, Genehmigungs- und Finanzierungsprozesse beschleunigt werden. „Es kann nicht sein, dass Gründer wochenlang auf erforderliche Bescheide von Ämtern warten müssen.“

Das LIM-Vorstandsmitglied sieht in der Unternehmensnachfolge besondere Vorteile: „Vorhandene Kunden- und Lieferantenstämme sichern vom ersten Tag an entsprechende Umsätze, bewährte Strukturen und erfahrenes Personal sind Garanten, dass es kein Kaltstart für die neue Inhaberin oder den neuen Inhaber wird.“

Hier erfahren Sie mehr über die Idee des Aktionstages: http://rkw.link/aktionstagunternehmensnachfolge

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