Lockdown + Lieferengpässe + Superinflation = Mittelstand in Not

Die vergangenen beiden Jahre mit Lockdowns, Coronaauflagen und darauf folgenden Lieferengpässen hatten schon ausreichend Potential für eine tiefgreifende Beschädigung des deutschen Mittelstands. In vielen Branchen sind die Betriebsschließungen bereits deutlich sichtbar.

Die durch den Ukraine-Krieg angeheizte Superinflation wirkt jetzt wie ein Brandbeschleuniger für ohnehin gefährdete Betriebe. Und viele derer, die sich bisher noch behaupten können, geraten durch die auf die hohe Inflation zwangsläufig folgende sinkende Nachfrage zusätzlich in Schwierigkeiten.Wenn sich die Krise weiter zuspitzt, besteht das Risiko einer Rezession.

Der Liberale Mittelstand fordert ein schnelles und wirksames Einschreiten der EZB sowie der europäischen und deutschen Politik, um die Geldentwertung zu bremsen. Steuerliche Entlastungen und staatliche Maßnahmen zur Sicherung wirtschaftlicher Existenzen müssen schnell und unbürokratisch umgesetzt werden. Um neue Quellen des wirtschaftlichen Wohlstandes schnell und erfolgreich etablieren zu können, müssen Start-ups, Unternehmenserweiterungen, Portfolio-Ergänzungen u. v. m. unterstützt und gefördert werden.
Subventionen und Umverteilung helfen nicht, um nachhaltig unseren Mittelstand, den Motor für Beschäftigung und Wohlstand wettbewerbsfähig zu halten.

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